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Indigene Ökonomie: Die indigenen Völker leben schon seit über 10.000 Jahren nachhaltig. Sie haben eine Ökonomie entwickelt, die zum großen Teil auf Subsistenz und Tauschwirtschaft beruht. Die indigenen Völker kennen keine individuellen Landrechte. Ihr Land wurde ihnen oft von den "Weißen" geraubt. Ihre Kultur und Ökonomie fußt aber auf dem Land. Nimmt man es ihnen weg, geht die Kultur und die Ökonomie zu Grunde. |
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| Die indigenen Völker,
hier vor allem die Indianer kennen keine wirtschaftliche Konkurrenz. Sie produzierten
meist Überschüsse in der Subsistenz, verschenkten diese aber ohne
Bedingungen. Bei den nordamerikanischen Indianern ist der Potlach bekannt.
Ein Fest, bei dem die reicheren Indianer die ärmeren beschenken. Dies
bringt großes Sozialprestige. Die indigenen Völker kennen meist
auch kein Geld oder individuellen Besitz. Das Land gehört allen und
bildet die Grundlage der Stammeskultur. Die Wirtschaft und die Religion beschränken
meist auch die Geburtenrate, so dass der Stamm nicht wächst. Bei den
indigenen Völkern im Tropischen Regenwald ist eine Wanderwirtschaft
ausgebildet, die die Natur nur wenig schädigt und sich regenerieren
läßt. Wahrscheinlich ist der Regenwald schon eine Art Kulturwald
durch die indianische Wanderfeldwirtschaft geworden. Die Identität der
indigenen Völker ist nicht auf die Ökonomie gegründet, sondern
auf die Kultur. Auch die indigenen Völker legen Wert auf Individualismus.
Meistens haben diese Völker auch eine Konsensdemokratie. Es wird so
lange debattiert, bis alle einer Meinung sind und zustimmen, bzw. nicht mehr
widersprechen. |
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Literatur:
Florian Maderspacher, Peter E. Stüben (Hrsg.:),
Bodenschätze contra Menschenrechte, Hamburg, Junius-Verlag, 1. Auflage
1984
Martina Jarnuszak, Frank Kressing (Hrsg.:) Zusammenhänge - Ureinwohner und Industrienationen, Infoestudie Nr.9, Mönchengladbach, Infoe-Verlag, 1994 Doris Cech, Elke Mader, Stefanie Reinberg (Hrsg.:) Tierra - indigene Völker, Umwelt und Recht, Wien, Brandes & Apsel - Südwind, 1. Auflage 1994 |
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| Erstellt am 19.07.2004, Version vom 14.02.2005, Johannes Fangmeyer | zurück Top |