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Ökologische Steuerreform: Die Ökologische Steuerreform ist umstritten.
Den einen ist die Streuer zu hoch, den anderen zu niedrig. Auf jeden Fall
sollte sie Einkommensneutral ausgeführt werden und Ausgleiche für
Rentner und sozial Schwache enthalten. |
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Die Ökosteuern gehen auf
eine Idee von Prof. Binswanger zurück, der die menschliche Arbeit verbilligen
und den Naturverbrauch verteuern wollte. Vor allem sollten die Preise die
"ökologische Wahrheit "sagen, und Naturverbrauch und -verschmutzung
mit Kosten belegen. Die Idee ist schon 20 Jahre alt, wurde aber erst 1998
von der rot-grünen Koalition verwirklicht. Der Produktionsfaktor Energie ist in den letzten Jahrzehnten immer wichtiger geworden. In Verbindung mit dem Produktionsfaktor Kapital ersetzt er immer mehr den Produktionsfaktor Arbeit. Deshalb ist es wichtig, die Arbeit durch die Ökologische Steuerreform zu entlasten. Die Energie muß teuerer werden und die Steuern müssen in die Sozialversicherungen einfließen. Auch der Produktionsfaktor Kapital muß verteuert werden. Dies kann durch die sogenannte Tobinsteuer geschehen, die auf Devisenspekulationen erhoben wird. Die Steuer ist mit 0,5 - 1% des Umsatzes sehr gering, hätte aber die Folge, dass die Devisenspekulationen, die ganze Volkswirtschaften in den Abgrund stürzen können unterbunden werden. Die Ökologische Steuerreform könnte auch von einem einzelnen Land im Alleingang eingeführt werden, wenn sie über mehrere Jahrzehnte eingeführt würde und Einkommensneutral ausgeführt würde. Für Rentner und sozial Schwache müßte es natürlich einen Ausgleich geben. |
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Literatur: Wahlprogramm der SPD zum Bundestagswahlkampf 1998 Wahlprogramm von Bündnis 90 /Die Grünen
zum Bundestagswahlkampf 1998 Jürgen Grahl, Vom Elend der konventionellen
Wirtschaftstheorien, Aachen, in Solarbrief 4/03 Seite 20-28
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Links: mit Ökologische Steuerreform
suchen oeko-steuer.de vom BUND Förderverein Ökologische Steuerreform
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Erstellt am 5.01.2004, Version vom 5.01.2004, Johannes Fangmeyer |