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Theoriearbeitskreis Alternative Ökonomie: Der Arbeitskreis versucht eine Alternative Ökonomie
zu finden. Meist sind die Ansätze von selbstverwalteten Betrieben
ausgehend. Er gibt einen Rundbrief heraus und veranstaltet Diskussionen
und Workshops. |
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Der Theoriearbeitskreis ist ein
informeller Zusammenschluß aus Menschen meist aus dem selbstverwalteten
Bereich. Er versucht neue Ansätze einer Ökonomie von unten zu
finden. Auf 4 Seminaren im Jahr werden die neuen Ansätze diskutiert.
Die Selbstverwalteten Betriebe arbeiten aber noch unter dem Kapitalismus. Deshalb haben sie auch noch keine durchgängig neue Utopie einer Gesellschaft zustande gebracht. Die Selbstverwalteten Betriebe sind meist Genossenschaften. Hier hat jedes Mitglied, egal wie hoch die Anteile an der Firma sind eine Stimme. So können die Mitglieder an den Entscheidungen des Betriebes partizipieren. Die Genossenschaftbewegung wurde von Robert Owen, dem utopischen Sozialisten favorisiert. Es gab damals große Konsumgenossenschaften. Es wurde immer wieder versucht auch Arbeitergenossenschaften zu Gründen, aber sie spielen in der Wirtschaft kaum eine Rolle. Die Arbeitskreisler werden auch als Genossenschafts-Sozialisten bezeichnet. Die Lohnarbeit wollen sie aber nicht abschaffen. Sie wollen allerdings auch die Eigeninitiative und Selbstverantwortung der Menschen fördern. |
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Literatur: Bauhaus Dessau u.a., Wirtschaft von unten, Dessau, 1996 Rolf Schwendter (Hrsg.:), Die Mühen der Berge - Grundlegungen
zur alternativen Ökonomie - Teil 1, Neu-Ulm, AG Spak, 1. Auflage 1986 Rolf Schwendter (Hrg.:), Die Mühen der Ebenen - Grundlegungen
zur alternativen Ökonomie - Teil 2, Neu-Ulm, AG Spak, 1. Auflage 1986 Hans-H. Münkner u.a., Unternehmen mit sozialer Zielsetzung -
Rahmenbedingungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern,
Neu-Ulm, AG SPAK, 1. Auflage 2000 |
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Links: |
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Erstellt am 3.09.2003, Version vom 5.01.2004, Johannes Fangmeyer |