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Bedingungsloses Grundeinkommen: Das Bedingungslose Grundeinkommen dient
zur sozialen Sicherung der Menschen. Es kann auch zur
Subventionierung von Niedriglöhnen verwendet werden.
Andere Namen sind Bürgergeld oder negative Einkommensteuer
oder Garantiertes Grundeinkommen. |
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Dabei wird ein Topf aus allen Einkommen
gebildet und aus diesem erhalten alle Menschen dann ein
durchschnittliches Einkommen. Wer mehr verdient kann
natürlich die Überschüsse behalten. Es gibt auch Varianten,
in denen nur noch ein Teil Grundeinkommen gezahlt wird, wenn
man arbeitet. Gegen das Grundeinkommen wird immer wieder
argumentiert, dass dann keiner mehr arbeiten würde. Alle
Studien, die sich mit Experimenten zum Grundeinkommen
befassen sagen aber aus, dass nicht weniger gearbeitet wird.
Dies legt Rutger Bregman in seinem Buch "Utopien für
Realisten" dar. Es zeigte sich, dass die Menschen gesünder
und zufriedener waren und es konnten Kosten eingespart
werden. Es ist das Ziel des Grundeinkommens, die Ausbeutung
der Menschen zu verhindern. Es soll nur noch selbstbestimmte
Arbeit geleistet werden. Dadurch wird der Kapitalismus zwar
nicht abgeschafft, aber es wird die Armut beseitigt. Das
Grundeinkommen ist eigentlich eine Idee der Rechten
Bürgerlichen, wurde dann aber von den Linken aufgegriffen
und modifiziert. Es gibt eine Reihe ähnlicher Konzepte
dafür. Dadurch könnte aber auch Hausarbeit und ehrenamtliche
Arbeit bezahlt werden, die im normalen Kapitalismus nicht
entlohnt werden. Der Unternehmer Götz Werner hat 2005
ein Konzept des Grundeinkommens mit dem Konzept der
Konsumbesteuerung vorgestellt. Danach soll es gar keine
Steuern mehr auf Einkommen geben, sondern nur noch eine
Mehrwertsteuer von 50 %. Jeder Mensch ab 18 erhält danach
ein bedingungsloses Grundeinkommen von ca 1500 Euro. Kinder
etwas weniger. Dann gäbe es keine Renten mehr und
Sozialhilfe und Hartz IV, sondern nur noch das
Grundeinkommen, natürlich auch für Frauen. Bezahlbar scheint
das zu sein, ich habe es nachgerechnet. Bei Mein
Grundeinkommen werden monatlich Grundeinkommen in Höhe von
1200 Euro monatlich für ein Jahr verlost. Eine Studie mit
den Gewinnern des Grundeinkommens stellte fest, dass Frauen
mit Kindern etwas weniger arbeiten, aber alle anderen etwas
mehr. Die Menschen mit Grundeinkommen konsumieren auch mehr.
Eine Studie eines Wirtschaftsinstituts beweist auch, dass
das Grundeinkommen finanzierbar ist. Irland will ab 2026
einen Versuch starten. |
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| justbooks Buecher24 |
Literatur: Michael Opielka, Georg Vobruba (Hrsg.:), Das garantierte
Grundeinkommen, Frankfurt/Main, Fischer, 1986 Zukunftskommission der Friedrich-Ebert-Stiftung,
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, sozialer Zusammenhalt,
ökologische Nachhaltigkeit - Drei Ziele - ein Weg, Bonn,
Dietz, 2. Auflage 1999 Götz W. Werner, Das bedingungslose Grundeinkommen,
Freiburg, Audiobuch, 2007, Audio-CD Götz W. Werner, Ein Grund für die Zukunft: das
Grundeinkommen, Stuttgart, Verlag freies Geistesleben, 5.
Auflage 2007, ISBN: 978-3-7725-1789-1 Rutger Bregman, Utopien für Realisten, Hamburg, Rowohlt,
2017, eISBN: 978-3-644-00114-5 Michael Bohmeyer und Claudia Cornelsen, Was würdest Du
tun?, Berlin, Econ/Ullstein, 2019, ISBN: 978-3-430-21007-2
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| Ecosia.org |
Links: mit Bedingungsloses Grundeinkommen suchen |
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Erstellt am 14.01.2004, Version vom 12.02.2026, Johannes
Fangmeyer, GNU-FDL |